RHEUMA-Hoffen auf fortschrittliche Medizintechnik
Mit Rheuma werden Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat mit fließenden, reißenden und ziehenden Schmerzen bezeichnet, die oft mit funktioneller Einschränkung einhergehen.
Wer unter Rheuma leidet, der weiß was es heißt mit Schmerzen leben zu müssen. Bis heute hat man keine Erkenntniss darüber, durch was Rheuma ausgelöst wird. Diese Krankheit ist in ihrem Verlauf äußerst unterschiedlich und nicht immer sind Knochen und Gelenke davon betroffen. Es handelt sich um eine Immunschwächekrankheit, welche das Bindegewebe und auch die Knocheninnenhaut angreift und zerstört. In einigen Fällen können jedoch familiäre sowie geschlechtsspezifische Häufungen festgestellt werden und bei vielen Betroffenen bestimmter rheumatischer Erkrankungen lassen sich charakteristische genetische Marker nachweisen, was beides auf einen gewissen Einfluss genetischer Faktoren schließen lässt. Bei einer kleinen Gruppe entzündlich-rheumatischer Erkrankungen, den sogenannten infektreaktiven Arthritiden, ist ein ursächlicher Zusammenhang mit bereits abgelaufenen, meist bakteriellen Infektionen v.a. des Darms oder des Urogenitaltraktes erkennbar.
Im Falle der chronischen Polyarthritis kann es deswegen zu den typischen Gelenksverformungen kommen. Besonders häufig treten diese Schäden an den Handgelenken und Fingern auf.
Wie kann man Rheuma behandeln?
Zunächst einmal ist es wichtig, dass man sich in die Hände eines guten Rheumatologen begibt. Die Behandlung erfolgt während der auftretenden Schüben durch entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente. Als Langzeit- bzw. Dauertherapie von autoimmunbedingten rheumatischen Erkrankung beginnt man heute schon rechtzeitig mit einer Basistherapie um Langzeitfolgen wie Gelenkschäden möglichst vorzubeugen. So sind deformierende Gelenkschäden in den letzten Jahren bereits stark zurück gegangen.
Bei starken Beschwerden als Folge von bereits fortgeschrittener Gelenkzerstörung kommen auch die Chirurgie bis hin zum Gelenkersatz in Betracht.
In den letzten Jahren wurden mit neuen Medikamenten und neuer Medizintechnik gute Erfolge gegen Rheuma erzielt. Rheuma ist zwar nicht heilbar, doch man kann diese Krankheit eindämmen somit größere Schäden im Körper vermeiden. Es ist zudem nicht leicht für den Betroffenen gleich die richtige Basistherapie zu finden. Rheuma ist eben nicht gleich Rheuma. Geduld und Vertrauen sind erforderlich, genauso wie Selbsthilfe. An erster Stelle muss man sich bewegen, da sonst durch eine Schonhaltung die Gelenke versteifen. Schwimmen, Radfahren oder einfach nur Spazieren gehen beugen gegen Versteifungen vor. Wichtig ist außerdem eine Ernährungsumstellung: Auf Schweinefleisch und Innereien verzichten, viel Gemüse, Vollkorn, Obst und vor allen Dingen sehr viel Milchprodukte und Calciumprodukte zu sich nehmen, um die Knochen zu stärken.
Ihr Team von dem Ausschreibungsportal med2u
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