Augenoperationen
Warum ein Mensch gut oder schlecht sehen kann, ist sehr unterschiedlich. So kann es sein, dass man einen Sehfehler hat und somit entweder kurzsichtig oder weitsichtig ist. Unter Fehlsichtigkeit oder schlecht Sehen leiden fast die Hälfte aller Deutschen. Es können aber auch Augenfehler vorliegen, wie das Schielen oder die Hornhautverkrümmung. Als Korrektur der Sehfähigkeit oder bei schweren Erkrankungen des Auges können Augenoperationen durchgeführt werden, die sich seit vielen Jahrzehnten entwickelt wurden und sich bewährt haben. Eine der ältesten medizinischen Disziplinen in der Medizin ist die Augenheilkunde, auch Ophthalmologie genannt. Auch wenn ein Optiker als Anlaufstelle bei Sehhilfen sicher eine gute Wahl sind, so dürfen Augenoperationen allein von Augenärzten durchgeführt werden. In Operationszentren findet heutzutage der Eingriff statt, welche zum größten Teil von einem Praxisbetrieb eines niedergelassenen Augenarztes gehören oder als eine Station in einem Krankenhaus integriert sind.
Mittlerweile gibt es viele morderne Operationstechniken um einen Sehfehler zu beheben. 800.000 Augenoperationen von Starerkrankungen sind dabei laut den deutschsprachigen Ophthalmochirurgen die häufigsten Eingriffe in Deutschland.
Wahrscheinlich wünscht sich jeder Brillen- oder Kontaktlinsenträger ohne eine Sehhilfe auszukommen. Doch die Kosten für eine Augenoperation sind nicht gering. In den letzten Jahrzehnten hat sich jedoch immer mehr die Chirurgie entwickelt. Sie hat sich darauf spezialisiert Fehlsichtigkeiten der Augen zu korrigieren, so dass in vielen Fällen Patienten hinterher keine Sehhilfen wie Kontaktlinsen mehr tragen müssen. Trotz den hohen Erfolgschancen gilt diese Form von Augenoperationen für die Krankenkassen als Schönheitsoperation. Die LASIK-Laseroperation gehört dabei mit 68% zu den häufigsten Augenoperationen. Bei der LASIK wird ein Saugring auf das betäubte Auge gesetzt, um es zu fixieren. Anschließend wird von der Hornhaut ein dünnes Scheibchen abgetrennt und aufgeklappt wie ein Deckel. Mit dem Laser werden dann tiefer liegende Gewebestückchen modelliert, die für die Fehlsichtigkeit verantwortlich sind. Danach wird das Hornhautscheibchen wieder wie ein Deckel zugeklappt. Das Deckelchen saugt sich von selbst fest, wodurch eine Naht überflüssig wird. Dabei übernimmt das Hornhautscheibchen eine schützende Funktion wie ein Pflaster. Der gesame Eingriff dauert nur ein paar Minuten und wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Die LASIK-Methode gilt als sicheres Verfahren. Der Patient kann nach dem Eingriff nach Hause gehen und verfügt bereits nach wenigen Tagen über ein gutes Sehvermögen.
Ihr Team der Ausschreibungsplattform med2u
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