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30.11.2010
20:13

Rezeptfreie Medikamente / Arzneimittel

Die Krankenkassen zahlen schon lange nicht mehr jede Verordnung vom Arzt, für rezeptfreie Medikamente müssen die Patienten selbst aus eigener Tasche zahlen. Gerade bei den sogenannten Alltagserkrankungen (Durchfall, Erkältung) helfen rezeptfreie Medikamente oft besser, als von der Krankenkasse finanzierte, verschreibungspflichtige Präparate. 4,12 Milliarden Euro gaben Patienten im Jahr 2008 für rezeptfreie Medikamente in Apotheken aus. Der Gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen legt fest, welche rezeptfreien Medikamente der Arzt für welche Erkrankungen zu Lasten der Krankenkassen verordnen darf. 

Sehr viele Menschen behandeln sich mittlerweile selbst mit rezeptfreien Medikamenten, doch dieser Tendenz ist nicht immer gut für die Gesundheit. Bei einer leichten Erkältung ist es beispielsweise kein Problem Nasentropfen und Hustenlöser in der Apotheke für ein paar Euro zu erwerben und eine Selbsttherapie durchzuführen. Wird die Erkrankung jedoch schlimmer und es kommt noch Fieber hinzu, ist ein Besuch beim Facharzt eigentlich unumgänglich, doch immer wieder befolgen viele Erkrankte dies nicht und nehmen weiter die rezeptfreien Medikamente. In einem solchen Fall kann die Erkrankung verschleppt werden, was sich auf die Gesundheit des Betroffenen, oft auf das Herz, nicht förderlich auswirkt.

Generell gilt die Faustregel, wenn Erkrankungen jeglicher Art nach einer Woche Behandlung mit rezeptfreien Medikamenten nicht weg ist oder wesentlich besser geworden ist, sollte die Behandlung abgebrochen werden und der Facharzt zu Hilfe gezogen werden. Auch wenn bei Erkältungskrankheiten plötzlich hohes Fieber und Mattigkeit auftritt, ist die Behandlung mit rezeptfreien Medikamenten oft nicht mehr ausreichend.

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum ein Drittel der Mittel nicht zur Selbstmedikation empfiehlt:

  • die Wirksamkeit ist nicht ausreichend nachgewiesen,
  • es gibt besondere Risiken und Nebenwirkungen,
  • das Mittel enthält unnötig viele Wirkstoffe

Ihr Team von der Ausschreibungsplattform med2u

 

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27.10.2010
11:17

Was genau ist ein Endoskop?

Das Endoskop - Wie ist der Aufbau?

Das Endoskop ist ein medizintechnisches Gerät, welches insbesondere in der Medizintechnik einer Erleichterung bei der Diagnose bei Krankheiten für den Facharzt dient. Insbesondere bietet das Endoskop die Möglichkeit, Organe und Körperregionen zu untersuchen und zu dokumentieren, besser als mit Röntgengerät. Daher ist das Endoskop heutzutage nicht mehr aus der Medizin, Chirurgie, Labortechnik und als Krankenhausbedarf wegzudenken. Das Bild wird über eine Verkabelung auf einem bereitstehenden Monitor sichtbar gemacht.

Das Endoskop ist als eine Art Guck-Schlauch mit Lichtquelle für den Facharzt zu verstehen, dabei ist es möglich, Hohlräume zu untersuchen oder schwer zugängliche Orte im Körperinnerern zu beleuchten. Das Endoskop oftmals mit einer Kamera ausgestattet und liefert über die Verkabelung zu einem Monitor hochauflösende Bilder. Auch bewegte Videoaufnahmen sind kein Problem. Leider sind diese Geräte teuer und nicht bei jedem niedergelassenen Arzt oder Facharzt zu finden.

Es gibt unterschiedlichste Endoskop Modelle, die durch ihre verbesserten Licht- und Bildergebnisse eine optimale Diagnostik ermöglichen. Ob Magen-Darmtrakt, Luftröhre, Speiseröhre, oder Hals-, Nasen-, Rachen-Raum oder andere schwer zugänglichen Organe des Menschen oder auch bei Tieren, das Endoskop ist als Krankenhausbedarf oder als OP-Set in der Chirurgie für den Facharzt nicht mehr weg zu denken. Die starren und flexiblen Endoskope  finden ihren Einsatz in den Bereichen Arthroskopie, Chirurgie, Gastroenterologie, Gynäkologie, Laparoskopie, HNO, Neuroendoskopie, Thorakoskopie, Urologie und Visualisierung.

Endoskope sind medizinische Geräte, die in der Medizin und auch im industriellen Fertigungsbereich oder aber auch in der Forschung Anwendung finden.Aber auch zur Untersuchung von Gelenken eignen sich Endoskope hervorragend (Arthroskopie). Heutzutage sind diese Endoskopie-Geräte daher gar nicht mehr wegzudenken. Oftmals können die Engriffe am Patienten so in kurzer Zeit und oft völlig schmerzfrei durchgeführt werden. Besonders Fachärzte arbeiten mit Endoskopen.

Bei der Endoskopie spricht man von einem optischen Untersuchungsverfahren. Die Endoskopie ist eine sehr genaue Untersuchungsmöglichkeit weil auch zusätzlich zur Untersuchung und Diagnose auch noch kleine chirurgische Eingriffe durchgeführt werden können.

Leider ist das Schlucken bei der Gastroskopie für viele Patienten etwas unangenehm, da ein natürlicher Brechreiz ausgelöst wird. Oft wird der Patient leicht sediert. Durch die Endoskopie kann in der Medizin heutzutage auf größere Engriffe oftmals verzichtet werden.

So sind Heilung und Genesung schnell möglich, wobei auch weniger Kosten im Gesundheitswesen entstehen.    

Ihr Team von dem Ausschreibungsportal med2u

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