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14.12.2010
19:35

Zahlungsfreie Medikamente / Arzneimittel

Die steigenden Kosten im Gesundheitswesen verunsichern viele Verbraucher. Besonders die Arzneimittelkosten können das Budget empfindlich belasten. Zuzahlungsfreie Medikamente können helfen, die Kosten für Arzneimittel zu reduzieren.  Belastungsfreien Medikamenten liegt das 2006 verabschiedete Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) zugrunde. Es erlaubt dem Spitzenverband der Krankenkassen, Medikamente von der Zuzahlung zu befreien, sofern sie bestimmte Bedingungen erfüllen. Bisher galt: Egal, ob der Arzt ein preisgünstiges oder teures Medikament verschreibt, die gesetzliche Zuzahlung beträgt mindestens 5 EUR, maximal 10 EUR je Packung.

So müssen diese Medikamente genau denselben Wirkstoff in identischer Dosis enthalten, wie vergleichbar teurere Arzneimittel derselben Art. Sie müssen bedeutend günstiger sein und mindestens 30 Prozent unter dem Erstattungshöchstbetrag liegen. Außerdem spielt noch eine Rolle,ob die Krankenkasse trotz des günstigeren Preises für das Medikament trotzdem noch Geld sparen kann, obwohl der Patient keine Zuzahlung dafürleistet. Das heißt, der Hersteller muss das Medikament von vorne herein sehr günstig anbieten, damit die Kassen entlastet werden.

Je nach Präparat und Zuzahlungsbeitrag lässt sich hier richtig Geld sparen. Gerade Patienten, die regelmäßig auf die Einnahme von teuren  Medikamenten angewiesen sind, sollten sich unbedingt schon bei der Verschreibung durch den Arzt erkundigen, ob es zuzahlungsfreie Alternativen ihrer Medikamente gibt. Aber auch die Apotheken sind eine gute Anlaufstelle. Apotheker sind immer auf dem neuesten Stand, was die sich laufend ändernden Listen mit zuzahlungsfreien Medikamenten betrifft. Ein guter Apotheker berät seine Kunden schon von sich aus und weist auf günstigere Präparat. 

Aber auch bei der Krankenkasse können unter Umständen Arzneimittelkosten gespart werden. Manche Kassen bieten ein Rabattsystem für ihre Kunden an, wodurch diese die anfallenden Zuzahlungsbeträge für bestimmte Medikamente nur anteilsmäßig oder gar nicht bezahlen müssen. Es lohnt sich auf jeden Fall, bei seiner Krankenkasse nachzufragen, ob sie solch ein Rabattsystem anbietet.

Auch das Sammeln aller Quittungen über Medikamentenzuzahlungen und Praxisgebühren lohnt sich. Denn nach überschreiten der Belastungsgrenze für das laufende Kalenderjahr werden Patienten auf Antrag komplett von Zuzahlungen befreit. Die Belastungsgrenze beträgt zwei Prozent vom Bruttoeinkommen, bei chronisch Kranken sogar nur ein Prozent.

Ihr Team von der Ausschreibungsplattform med2u

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25.11.2010
12:58

Kinderorthopädie

Die Kinderorthopädie ist ein Spezialgebiet der Orthopädie, das sich mit angeborenen und erworbenen Deformitäten und Erkrankungen des Bewegungsapparates bei Kindern und Jugendlichen beschäftigt. Wie auch in der Orthopädie ist der Schwerpunkt der Kinderorthopädie der Bewegungsapparat, allerdings spezialisiert auf Kinder. Während in der Orthopädie vor allem degenerative Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule behandelt werden, sind es in der Kinderorthopädie angeborene Fehlbildungen des Bewegungsapparates und erworbenen Erkrankungen der Wirbelsäule im Kinder- und Jugendalter. Die Verbesserung der Lebensqualtiät, die Erhaltung der Mobilität, sowie die Prävention und die Wiederherstellung der Funktion und Belastbarkeit des Bewegungsapparates sollen das Ziel der Heilung sein. Hierzu sollen Ärzte einen persönlich abgestimmtes Behandlungskonzept erstellen.

Kinderorthopäden sind Mediziner, die nach dem Medizinstudium eine Ausbildung zum Orthopäden absolviert haben, und sich dann auf die Kinderorthopädie spezialisiert haben. Besonders in der Kinderorthopädie ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kinderärzten, Chirurgen aus der Chirurgie, und Rheumatologen zwingend notwendig.

Angeborene Erkrankungen des Bewegungsapparates sind Fehlstellungen der Extremitäten, wie der Klumpfuß oder eine Fehlstellung in der Hüfte. Skoliose, Morbus Scheuermann und der Torticollis sind ebenfalls Krankheitsbilder, die von einem Kinderorthopäden über einen langen Zeitraum behandelt werden müssen.

Der angeborene Klumpfuß ist nach der Hüftdysplasie die häufigste angeborene Deformität der Beine und kommt bei einem unter 1.200 Neugeborenen vor. Der Klumpfuß kann einseitig oder beidseitig vorliegen. Es handelt sich um eine komplexe Deformität, bei der der Fuß insgesamt nach innen gedreht ist. Die Fußsohle zeigt Richtung Unterschenkel, es liegen ein Hohlfuß und ein Spitzfuß (verkürzte Achillessehne) vor.

Einige Zentren für Kinderorthopädie haben sich nochmals auf ganz bestimmte Krankheitsbilder spezialisiert, und bieten sehr fortschrittliche Behandlungen an. Dazu gehören auch Kinder, die mit einem offenen Rücken geboren wurden. Besonders bei diesem Krankheitsbild ist eine enge Verknüpfung zwischen Kinderorthopäden, Chirurgen aus der Chirurgie,  Neurologen und Physiotherapeuten zwingend geboten, um für das betroffene Kind das bestmögliche Behandlungsergebnis zu erzielen.

Das Ziel der Kinderorthopäden ist die Herstellung der anatomischen Gegebenheiten, um den Kindern soviel Bewegungsraum, wie möglich ist, zu geben. So werden angeborene Klumpfüße heute durch spezielle Operationstechniken aus der Chirurgie erfolgreich korrigiert, und die Kinder haben die Möglichkeit, ein normales Gangbild zu entwickeln. Die Medizintechnik hat sich weiter entwickelt.

Die Behandlung von Skoliosen im Kindes- und Jugendalter ist äußerst wichtig, um Folgeschäden, die durch diese fortschreitende Seitwärtsneigung der Wirbelsäule entstehen können, zu mindern oder abzuwenden. So ist es durchaus möglich, durch das konsequente Tragen eines Korsetts und regelmäßige krankengymnastische Übungen die Seitwärtsverschiebung der Wirbelsäule einzudämmen und auch zu korrigieren.  

Eine weitere häufige Erkrankung in einem Zentrum für Kinderorthopädie sind Hüfterkrankungen bei Neugeborenen und Kleinkindern. Sie kommt bei etwa 2% aller Neugeborenen vor, Mädchen sind häufiger betroffen. Gründe dafür sind meist Platzmangel in der Gebärmutter, eine Beckenendlage oder auch eine familiäre Veranlagung. Bleibt eine Behandlung aus, können eine Ausrenkung des Hüftkopfes aus der Pfanne (Hüftluxation) folgen und Spätschäden wie eine vorzeitige Hüftarthrose entstehen. Ohne eine gezielte Therapie hätten diese Kinder frühzeitig Probleme beim Laufen, und würden bereits in sehr jungem Alter an einer Hüftgelenksarthose erkranken. Durch gezielte Behandlungsmethoden versuchen die Kinderorthopäden die Ausbildung der zu kleinen Hüftpfanne zu fördern, damit sie dem Hüftkopf genügend Platz geben, und ihn dadurch bei allen Bewegungen fixieren kann.

Ihr Team von dem Ausschreibungsportal med2u

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22.11.2010
08:31

Augenoperationen

Warum ein Mensch gut oder schlecht sehen kann, ist sehr unterschiedlich. So kann es sein, dass man einen Sehfehler hat und somit entweder kurzsichtig oder weitsichtig ist. Unter Fehlsichtigkeit oder schlecht Sehen leiden fast die Hälfte aller Deutschen. Es können aber auch Augenfehler vorliegen, wie das Schielen oder die Hornhautverkrümmung. Als Korrektur der Sehfähigkeit oder bei schweren Erkrankungen des Auges können Augenoperationen durchgeführt werden, die sich seit vielen Jahrzehnten entwickelt wurden und sich bewährt haben. Eine der ältesten medizinischen Disziplinen in der Medizin ist die Augenheilkunde, auch Ophthalmologie genannt. Auch wenn ein Optiker als Anlaufstelle bei Sehhilfen sicher eine gute Wahl sind, so dürfen Augenoperationen allein von Augenärzten durchgeführt werden. In Operationszentren findet heutzutage der Eingriff statt, welche zum größten Teil von einem Praxisbetrieb eines niedergelassenen Augenarztes gehören oder als eine Station in einem Krankenhaus integriert sind.

Mittlerweile gibt es viele morderne Operationstechniken um einen Sehfehler zu beheben. 800.000 Augenoperationen von Starerkrankungen sind dabei laut den deutschsprachigen Ophthalmochirurgen die häufigsten Eingriffe in Deutschland.

Wahrscheinlich wünscht sich jeder Brillen- oder Kontaktlinsenträger ohne eine Sehhilfe auszukommen. Doch die Kosten für eine Augenoperation sind nicht gering. In den letzten Jahrzehnten hat sich jedoch immer mehr die Chirurgie entwickelt. Sie hat sich darauf spezialisiert Fehlsichtigkeiten der Augen zu korrigieren, so dass in vielen Fällen Patienten hinterher keine Sehhilfen wie Kontaktlinsen mehr tragen müssen. Trotz den hohen Erfolgschancen gilt diese Form von Augenoperationen für die Krankenkassen als Schönheitsoperation. Die LASIK-Laseroperation gehört dabei mit 68% zu den häufigsten Augenoperationen. Bei der LASIK wird ein Saugring auf das betäubte Auge gesetzt, um es zu fixieren. Anschließend wird von der Hornhaut ein dünnes Scheibchen abgetrennt und aufgeklappt wie ein Deckel. Mit dem Laser werden dann tiefer liegende Gewebestückchen modelliert, die für die Fehlsichtigkeit verantwortlich sind. Danach wird das Hornhautscheibchen wieder wie ein Deckel zugeklappt. Das Deckelchen saugt sich von selbst fest, wodurch eine Naht überflüssig wird. Dabei übernimmt das Hornhautscheibchen eine schützende Funktion wie ein Pflaster. Der gesame Eingriff dauert nur ein paar Minuten und wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Die LASIK-Methode gilt als sicheres Verfahren. Der Patient kann nach dem Eingriff nach Hause gehen und verfügt bereits nach wenigen Tagen über ein gutes Sehvermögen.

Ihr Team der Ausschreibungsplattform med2u

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19.11.2010
13:10

Medizinbedarf und Medizintechnik

Die verschiedenen Arten von Medizinbedarf und Medizintechnik sind recht vielfältig. Typisch ist zunächst einmal der Praxisbedarf oder Krankenhausbedarf von Ärzten und sämtlichen medizinischen Einrichtungen sowie acuh der Chirurgie. Hierzu gehören Medikamente und medizinisches Zubehör von Endoskope über Skalpelle bis hin zu Patientenliegen. Da im medizinischen Bereich auf Hygiene besondere Sorgfalt gelegt wird, sind hier auch zahlreiche Einmalartikel vorhanden. Daher lohnt es sich hier besonders auf den Preis zu achten und verschiedene Angebote einzuholen. Dies betrifft zum Beispiel Latex-Einmalhandschuhe, Atemschutzmasken und ähnliches. 

Beim Medizinbedarf gibt es zahlreiche spezielle Sektoren wie etwa die Sportmedizin mit ihrem spezifischen Bedarf oder auch die Altenpflege, dieebenfalls besondere Anforderungen stellt (zum Beispiel Rollator, Pflegemittel usw.).

Auch der Laborbedarf oder die Labortechnik ist eine wichtige Bedarfsart. Alles was für Tests und Diagnostika notwendig ist, ist hier erhältlich. Ein wichtiger Bereich ist die Medizintechnik. Hier ist vor allem auch Hilfe bei Installation und Aufbau von Geräten wichtig. Viele Anbieter offerieren auch Reparaturen von Geräten. Natürlich ist der jeweilige Bedarf auch abhängig von der fachärztlichen Ausrichtung. Ein Urologe benötigt eine andere Ausrüstung als ein Facharzt  für innere Medizin. Alle notwendigen medizinischen Geräte können sie unter www.med2u.de ausschreiben und auf ein passendes Angebot per Mail warten.

Von der Tätigkeit her gibt es  Unterscheidungsmöglichkeiten wie Injektion oder Untersuchung. Vom Zweck her kann zum Beispiel Praxismobiliar unterschieden werden von medizinischen Geräten. Und vom Verbrauch her kann Medizinbedarf ständigen Neubedarf bedeuten wie bei Hygiene oder Verbandstoffen oder auch einmalige Anschaffung wie ein Röntgengerät. 

Entsprechend der Vielfalt beim Medizinbedarf kommen auch die Abnehmer aus vielen Bereichen. So sind neben Ärzten und Krankenhäusern auchSportvereine, Rettungssanitäter, ambulante Pflegedienste sowie Pflegeheime Kunden vom medizinischem Bedarf.

Ihr Team von dem Ausschreibungsportal med2u

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16.11.2010
14:24

Genetische Immunisierung / Impfung

Um den menschlichen Körper vor Krankheiten zu schützen, wurden verschiedene Arten der Immunisierung entwickelt. Zunächst unterscheidet man zwischen aktiver und passiver Immunisierung.

Bei der aktiven Immunisierung werden dem Patienten Krankheitserreger in abgeschwächter Form oder Teile des Krankheitserregers gespritzt. Sie können so die Krankheit nicht auslösen, jedoch hat der Körper die  Möglichkeit, Antikörper dagegen zu bilden, so dass er im Falle eines Kontaktes mit dem Krankheitserreger, den Ausbruch der Krankheit verhindert, da er gegen den Erreger bereits immun ist.

Im Falle einer passiven Immunisierung wird ein Serum injiziert, das bereits Antikörper enthält. Das Serum kann von einem anderen Menschen, einem Tier oder aus gentechnischer Produktion stammen. Diese Art der Immunisierung wirkt sofort, ist aber nicht von Dauer, da der Körper die Antikörper nach einer bestimmten Zeit wieder abbaut.

Die genetische Immunisierung, auch DNA-Immunisierung genannt, ist ein hoch effizientes, jedoch auch umstrittenes Verfahren zur Herstellung von Antikörpern. Dabei wird Versuchstieren, wie beispielsweise Mäusen, Ratten die Erbinformation des Erregers in Form von DNA injiziert. Die Informationen aus dieser DNA veranlassen den Körper ein spezifisches Protein zu bilden, das als Antigen eine starke und lang andauernde Immunantwort hervorruft, d.h. das Tier beginnt Antikörper gegen den Erreger zu bilden. Nach einigen Wochen können die antikörperproduzierenden Plasmazellen dem Tier entnommen und dem Menschen verabreicht werden.

Dieses Verfahren der genetischen Immunisierung bietet mehrere Vorteile. Die Produktion der Antikörper ist schnell und einfach, die Lagerung unproblematisch. Es fallen keine komplizierten Aufreinigungsschritte an und man erhält hochspezifische und hochaffine Antikörper.

Ihr Team von der Ausschreibungsplattform med2u

 

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